Tipps für die Praxis Weben von Mustern Querstreifen: Beim Weben von Streifen werden die freien Schiffchen mit anders gefärbter Wolle bewickelt. Abwechselnd wird mit den verschiedenen Farben gewebt. Die Fäden werden nicht angeknotet, sondern an der Seite hängen gelassen, um später verstopft zu werden. Knoten machen Webarbeiten hässlich und rutschen mit der Zeit immer wieder hervor. Längsstreifen: Soll das Webstück einen durchgehenden Streifen aufweisen, so müssen dort, wo sich beim Weben die zwei Farben treffen, die beiden Fäden einmal umeinander geschlungen werden. Das ist wichtig, damit das Webstück einen Zusammenhalt hat. Farblich abgestimmte Kettfäden helfen beim Weben und sorgen für eindeutige Farben des Ergebnisses. Karo - Weben: Einen karierten Effekt erhält man, wenn man schon beim Spannen die Kettfäden nach einem bestimmten Farbwechsel aufzieht. Zum Beispiel: 8 Fäden gelb, 8 Fäden rot. Wenn man dann beim Weben so hoch webt, wie die Kettfäden breit gespannt sind (nachmessen), dann entstehen Karos. Hinweis: Die äußersten Kettfäden doppelt einlegen, damit der Rand fester wird. Schußfäden locker einlegen, damit das Webstück nicht eingezogen wird. |